Fotoinformationen
| Objekt: | NGC 2610 |
| Aufnamezeit: | 02.03.2025 |
| Kamera: | QHY 268 M |
| Optik: | C 14 SCT 4000 mm ( Crop ) |
| Belichtungszeit: | 3,5 s pro L-Bild |
| Katalogname: | NGC2610 |
Wer sich etwas Mühe gibt, findet auch am Frühlingshimmel genug Planetarische Nebel, z.B. diesen hier im Sternbild Hydra. In Norddeutschland braucht man eine sehr gute Nacht, Beobachtungserfahrung und ein Fernrohr ab vlt. 15 cm Öffnung, am besten mit Nebelfilter, um den Nebel als blasses Scheibchen zu sehen. Er erscheint etwa 3/4 so groß wie Jupiter. Die Entdeckung erfolgte durch W. Herschel 1785, aber erst 1914 konnte J.H.Reynolds zeigen, daß es sich um einen PN handelt.
Fotografisch sollte die Brennweite mindestens 1500 mm betragen, sonst sieht man später nur einen blauen Stern.
Für die Entfernung findet man sehr widersprüchliche Angaben. Derzeit hält man aber gut 7000 Lj. für wahrscheinlich, und in jeder Sekunde werden es 89 km mehr. Der Nebel hat einen linearen Durchmesser von etwa 2 Lj. und dehnt sich mit 14 km/s weiter aus, so daß er in ein paar Jahrtausenden nicht mehr wahrnehmbar sein wird.
Der Zentralstern hat eine scheinbare Helligkeit von etwa 13 mag und ist visuell im hier benutzten Fernrohr eindeutig zu sehen.
