M 27 Dumbbell – Nebula

Fotoinformationen

Objekt: M 27 Dumbbell - Nebula
Aufnamezeit: 17.11.2025
Kamera: QHY 268 M
Optik: C 14 SCT 2700 mm ( Crop )
Belichtungszeit: 2 s pro L - Bild
Katalogname: M27

Das Bild zeigt einen der vier PN, die im Messier – Katalog enthalten sind. Es ist ohne KI bearbeitet und sieht nicht so spektakulär aus wie viele andere veröffentlichte Bilder dieses Nebels. Schließlich sollte die Ähnlichkeit mit dem Anblick in einem großen Fernrohr nicht ganz verloren gehen. Die Rohbilder stammen aus 2024 und 2025.

Für uns Amateure ist er unter den Planetarischen Nebeln wohl das dankbarste Objekt, zeigt er doch schon in kleinen Einsteigerfernrohren und großen Ferngläsern deutliche Details. Entsprechend einfach ist es auch, M 27 zu fotografieren, und so ist das Internet mittlerweile mit vielen Bildern dieses Nebels geflutet.

Die Entdeckung erfolgte 1764 durch C. Messier. Der Eigenname soll von J. Herschel stammen, der bei der Beobachtung durch sein großes Fernrohr 1833  eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Aussehen einer Hantel fand. Die Erkennung der wahren Natur des Objekts und seine Klassifizierung als PN ist in die 1910 er Jahre zu datieren, maßgeblich durch H. Curtis.

Der Zentralstern ( 13,5 mag ) sollte ganz schwach in Fernrohren ab 20 cm Öffnung zu erkennen sein. Neuen Untersuchungen zufolge hat er etwa 0,6 Sonnenmassen und 100 000 K Oberflächentemperatur. Sein linearer Durchmesser ist vergleichbar mit dem des Saturn. Es ist die übriggebliebene Kernregion  des Vorläufersterns, der vor etwa 10 000 Jahren damit begann, seine äußeren Hüllen in mehreren Schüben abzustoßen. Am Yerkes – Observatorium  erkannte man, daß es sich um einen Doppelstern handelt. Er hat einen Begleiter ( 17 mag ) in 6“,5 Abstand. Natürlich ist auf diesem Bild nur der Zentralstern als Punkt zu erkennen.

M 27 steht knapp 1300 Lj. entfernt im Sternbild Füchschen. Er expandiert unterschiedlich schnell ( 15 – 30 km/s )und nähert sich uns mit 42 km/s. Die schwache, äußere Nebelhülle, die an das Aussehen eines Schmetterlings erinnert,soll erstmals 1974 auf einer Fotografie mit dem 4 – Meter – Mayall – Teleskop zu sehen gewesen sein und ist heute dank der hochempfindlichen Kamerasensoren auch der Amateurfotografie zugänglich.

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