Das Buffet war bestückt mit Köstlichkeiten von Vechta bis Münster und von Osnabrück bis in die Niederlande. Satt wurde tatsächlich jede und jeder! Gäste und Referenten taten ihr Übriges, und so wurde unsere Fachtagung wieder zu einer wunderbaren Mischung aus guten Gesprächen, jeder Menge neuem Wissen und leckerem Essen. Fantastisch!
Astrofotografie – Ich habe keine Ahnung 2.0. Die Reise begann beim selbst entwickelten Film, der noch mit hohem Zeitaufwand verbunden war, und führte bis hin zum smarten Teleskop, das Aufnahmen bisweilen auch während eines Werder-Bremen-Spiels anfertigt. Die Astrofotografie befindet sich einmal mehr im Wandel – spannend!Der große Kuppelsaal über uns bietet eine fantastische Kulisse für wunderbare Lichterspiele. Vom Regenbogen bis zum Polarlicht reichte das Spektrum der vorgestellten Himmelsphänomene, die auf spannende Weise präsentiert wurden. Wie es der Zufall wollte, gab es in der Pause von der Terrasse aus gleich mehrere atmosphärische Phänomene zu bestaunen: einen Zirkumzenitalbogen, einen 22°-Ring und eine Nebensonne. Fantastisch!Die astronomische Rückschau „Das Eckige muss ins Runde“ widmete sich spannenden Ereignissen der vergangenen Monate. Dass der Mond mehr als nur Licht- und Schattenspiele zu bieten hat, ist vielen Amateurastronomen bekannt. Wie einfach sich die unterschiedlichen Mineralien der Mondoberfläche heute fotografisch dokumentieren lassen, ist allerdings verblüffend. 10 Jahre digitale Fulldome-Projektion im Planetarium Neuenhaus. Auch wenn die digitalen Möglichkeiten faszinierende Reisen durch Raum und Zeit ermöglichen, steht in Neuenhaus ausschließlich die Live-Moderation im Fokus – seit einigen Wochen sogar in 4K.
Nach der Leerung des Buffets und vielen guten Gesprächen ging es der Frage nach, was wir sehen würden, wenn wir tatsächlich zu fernen Welten aufbrechen könnten. Und welche Rolle spielt dabei die Farbe? Auch Punkte, Flächen und die Geometrie im Allgemeinen fanden ihren Platz. Einmal mehr zeigte sich, dass es auf scheinbar einfache Fragen nicht immer einfache Antworten gibt.Wenn der Mond Planeten bedeckt, wird die Himmelsmechanik besonders anschaulich. Solche Ereignisse verdeutlichen, mit welcher Präzision sich die Bewegungen der Himmelskörper verfolgen lassen. In den kommenden Jahren werden sich die Beobachtungsmöglichkeiten zwar nicht von ihrer besten Seite zeigen, doch die 2040er-Jahre nähern sich mit großen Schritten. Ach ja, eigentlich sollte es dann auch noch von den Anfängen der Raumfahrt bis zum Mond gehen … Da wir ohne diesen letzten Vortrag tatsächlich einmal im Zeitplan lagen, wurde er kurzerhand auf einen Vereinsabend verschoben.
Die Veranstaltung klang bei bestem Wetter auf der Beobachtungsterrasse der Sternwarte Neuenhaus aus. Und der dritte Samstag im Oktober 2027 steht bei allen Beteiligten bereits fett gedruckt im Kalender!






