Fotoinformationen
| Objekt: | Eskimonebel NGC 2392 |
| Aufnamezeit: | 25.12.2025 04:45 |
| Kamera: | Celestron Origin |
| Optik: | Celestron Origin |
| Belichtungszeit: | 70s (7x10s) |
| Katalogname: | NGC2392 |

Der Eskimonebel, NGC 2392, ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Zwillinge. Er hat eine Größe von 0,8′ × 0,7′ und eine scheinbare Helligkeit von 9,1 mag und ist somit leicht mit kleineren Teleskopen zu beobachten. Der Nebel ist rund 6.000 Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt mit einer Ausdehnung von 0,7 Lichtjahren.
Der Nebel ist vor etwa 10.000 Jahren entstanden, als der etwa sonnengroße Zentralstern seine äußere Hülle durch eine Eruption abgeworfen hat.
Untersuchungen haben ergeben, dass der Zentralstern von zwei sich unterschiedlich schnell ausdehnenden, konzentrischen Gashüllen umgeben ist. Die Hüllen werden durch die starke Strahlung des sehr heißen Zentralsterns zum Leuchten angeregt.
Beim Zentralstern handelt es sich um einen O8-Zwergstern mit etwa der 40fachen Leuchtkraft der Sonne. Die absolute Helligkeit wird mit etwa +0,7 mag angegeben und die Oberflächentemperatur beträgt etwa 40.000 Kelvin.
Vermutlich ist NGC 2392 in Wirklichkeit gar nicht so rund wie er aussieht, sondern bipolar geformt, wobei wir in seine Polachse hineinblicken.
(Wikipedia)
Im Ausschnittbild erkennt man, wie hell der Planetarische Nebel schon nach kurzer Belichtungszeit abgebildet wird. Gleichzeitig wird klar, dass diese Objekte klein erscheinen und für mehr Details eine größere Brennweite erfordern. In diesem Ausschnitt deuten sich dennoch schon Details an.
Aufnahme durch Hans-Georg Kronemeyer in Uelsen, Grafschaft Bentheim.
„Das schlechteste Foto ist das, das man nicht gemacht hat.“ ;-))
